Eierlikör

Ostern steht bald vor der Tür und überall geht es um Eier, also dachte ich mir, passt da mein Eierlikör-Rezept ganz gut rein. Ich mache ihn eigentlich immer eher zur Weihnachtszeit und dann eine „heiße Oma“, also eine heiße Schokolade mit Schuss oder leckere Eierlikörkugeln. Das übrig gebliebene Eiweiß kann man nämlich wunderbar in Lebkuchen verarbeiten. Aber zur Osterzeit passt er eben auch ganz gut und für das Eiweiß lade ich euch in den nächsten Tagen einfach mal wieder ein Brotrezept für ein leckeres low-carb-Eiweißbrot hoch.

Der Likör hat jetzt zugegebenermaßen nichts allzu Besonderes, was man nicht auch kaufen könnte. Wobei es da natürlich auch große Unterschiede gibt und man durchaus in den günstigen Kategorien eher Aromastoffe und Ersatzprodukte findet als echte Zutaten. Solche Zubereitungen dürfen sich dann zumindest nicht Eierlikör nennen, aber das überliest man ja leicht.

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Sauerkraut

Winterzeit ist Kohl-Zeit. Und im Kohl-Essen sind wir in Deutschland ja Weltmeister. Vor allem in Form von Kraut, weshalb wir vor allem nach dem zweiten Weltkrieg in Amerika auch „Krauts“ genannt wurden. Auch heute hört man den Begriff noch ab und zu, wobei der Konsum von Kohl und Kraut mit zunehmendem Wohlstand weniger geworden ist, es gilt als „arme-Leute-Essen“. Dabei steckt es voller gesunder Sachen.

Vor allem für die im Winter so wichtigen Abwehrkräfte: es enthält nämlich viel Vitamin C. Eine Portion (sogar gekochten Sauerkrauts) deckt 40 % des Tagesbedarfs. Zudem regt es die Darmtätigkeit an und unterstützt einen gesunden Stoffwechsel. Es kann also durchaus auch beim Abnehmen helfen. Natürlich bei ansonsten auch ausgewogener Ernährung. Dann muss man auch keine Angst vor der Anregung der Verdauung haben.

Für Schwangere, Stillende und Kleinkinder gibt es keine Einschränkungen, im Gegenteil, so manche gelüstet es in der Schwangerschaft ja nach sauren Lebensmitteln, da ist das Sauerkraut optimal.

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Aloe vera-Honig-Maske

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe in der Winterzeit, gerade wenn es sehr kalt und trocken ist, immer extrem trockene Haut und Rötungen. Aloe vera hat mir da immer sehr gut geholfen. Meistens hatte ich irgendwelche gekauften Masken oder Cremes, die auch gar nicht so schlecht waren. Aber irgendwann dachte ich mir, warum eigentlich immer diese teuren, in Plastikbeuteln oder -tuben verpackten Produkte kaufen, wenn es mir doch eigentlich sowieso nur um die Pflanze bzw. deren Saft geht? Zudem kommt der reine Saft dann auch ohne Duft- und Konservierungsstoffe aus, was ja ein zusätzlicher Pluspunkt ist.

Ich erinnerte mich an einen Portugal-Urlaub als ich noch ein Kind war. Bei einem Spaziergang sahen wir am Wegesrand unzählige wilde Aloe vera-Pflanzen und meine Mutter erklärte mir, dass man den Saft direkt so wie er aus der Pflanze kommt, gut zur Wundheilung verwenden kann.

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Mispelgelee

Kennt ihr Mispeln? Nicht zu verwechseln mit den kleinen weißen Misteln, die in den Bäumen hängen und unter denen man sich küssen muss. Mispeln gehören zur Familie der Rosengewächse und sehen ein bisschen aus wie tischtennisballgroße, bräunliche Hagebutten, zählen aber auch zu den Apfelfrüchten. Es ist ein heutzutage ziemlich in Vergessenheit geratenes Obst, das vor hundert Jahren noch in vielen Gärten zu finden war, dann aber durch Äpfel und Birnen verdrängt wurde.

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Kaffee-Kokos-Peeling

Da es in der Kategorie Kosmetik noch etwas leer aussieht, werde ich mit den nächsten Beiträgen hier mal ein wenig aufstocken. Der Grund für die Leere ist, dass ich auf diesem Gebiet selbst noch nicht so viel ausprobiert und noch keine Standardrezepte auf Lager hatte.

Schade eigentlich, dass ich mich nicht viel früher schon damit beschäftigt habe. Denn bei Produkten in diesem Bereich ist es ja noch viel krasser, was fragwürdige Inhaltsstoffe angeht. Sicherlich ist euch schon der ein oder andere Begriff über den Weg gelaufen, wie z. B. Parabene und andere hormonelle Stoffe, die den Hormonhaushalt stören, Duftstoffe als Allergieauslöser, krebserregende Aluminiumsalze, Mineralöle oder ganz aktuell und gerade in Peelings oft zu finden: Mikroplastik.

In meinen Augen gibt es daher tausend gute Gründe, sich mit selbstgemachter Naturkosmetik mal ein bisschen näher zu beschäftigen und dabei sich selbst, seinem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes zu tun.

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Ketchup selbstgemacht

Ok, die Grillsaison ist eigentlich vorbei (wobei – bei dem Wetter…) und auch die Tomaten wachsen nicht mehr im Garten. Aber Ketchup braucht man ja doch immer mal wieder. Außerdem habe ich ein total leckeres Rezept mit einer Geheimzutat, die gerade Saison hat: Hagebutten.

Hier findet ihr ein Rezept für – eigentlich süßes – Hagebuttenmark, aber wenn ihr vor dem Einkochen mit Zucker einen Klecks davon abzweigt, bleibt es relativ herzhaft und verleiht dem Ketchup eine feine, einzigartige Note!

Was noch gut an dem Rezept für selbstgemachtes Ketchup ist: es ist kein Gramm (Industrie-)Zucker drin und damit super für Kleinkinder und alle, die den Konsum ein wenig einschränken wollen. Die Süße gewinnt dieses Ketchup aus getrockneten Aprikosen, die eben nur Fruchtzucker enthalten und zusätzlich für eine tolle Konsistenz des Ketchups sorgen.

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Zwiebelsaft bei Halsschmerzen

Der Zwiebelsaft ist mein absolutes Lieblingshausmittel. Der Geschmack ist zwar sehr speziell, um nicht zu sagen, bääh, aber wenn´s hilft 😉 Und das tut es wirklich!

Ich hatte jahrelang mit immer wiederkehrenden Halsentzündungen und -schmerzen zu kämpfen, bis letztendlich meine Mandeln raus kamen. Ich habe in dieser Zeit alles durch probiert, aber nichts half so gut wie der Zwiebelsaft. Das war auch für mich der Anlass, öfter mal auf altbewährte Hausmittel zurück zu greifen statt auf Medikamente.

Das Geheimnis ist wohl die in der Zwiebel enthaltene Mischung aus Antioxidantien, Schwefelverbindungen und Flavonoiden, die entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzlindernd wirkt.

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Apfelmus

Apfelmus ist so eine Sache, die so einfach selbst gemacht ist und meiner Meinung nach so viel besser schmeckt und sicherlich auch gesünder ist als das gekaufte. Und ihr wisst genau, was drin ist!

Am besten eignen sich dafür naturbelassene Äpfel aus dem Garten, die jetzt gerade reif sind und ohnehin verarbeitet werden müssen. Genauso könnt ihr natürlich auch gekaufte (Bio-)Äpfel aus der Region verwenden. Insbesondere die Vitamine A,C und sowie Folsäure und Beta-Carotin machen die leckeren Früchte zu wahren Vitaminbomben, die natürlich für Schwangere, Stillende und Kleinkinder super geeignet sind. Außerdem verhelfen Äpfel und auch Apfelmus zu einer guten Verdauung.

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