Schlehengelee

Ebenso wie Hagebutten sind auch die Schlehen – auch Schlehdorn, Heckendorn oder Schwarzdorn genannt – jetzt nach den ersten Nachtfrösten erntereif. Ihr findet sie oft an Böschungen und Wegesrändern.

Da durch den Frost ein Teil der enthaltenen Gerbstoffe abgebaut wird, schmecken sie danach süßer. Sollten sie euch noch zu sauer sein, könnt ihr auch hier nachhelfen, indem ihr sie ein, zwei Nächte im Gefrierschrank einfriert. Auch wenn ihr nach dem Pflücken nicht direkt dazu kommt, sie zu verarbeiten, bietet sich das gut an.

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Hagebuttenmark

Wie beim Rezept für den Hagebutten-Tee bereits angekündigt, möchte ich euch heute noch ein weiteres Rezept, nämlich das für Hagebuttenmark oder Hagebuttenmarmelade, in Franken auch Hiffenmark genannt, vorstellen.

Hagebutten sind ja wahre Vitamin C-Bomben. Sie enthalten roh 1250 mg pro 100 g. Im Vergleich dazu eine Zitrone: sie enthält 50 mg Vitamin C pro 100 g. Am besten stärkt ihr daher euer Immunsystem mit einer rohen (entkernten) Hagebutte am Tag.

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Kastanien-Waschmittel

Endlich habe ich es geschafft, ein paar Kastanien zu sammeln. Bei uns in der direkten (Spaziergangs-)Umgebung gibt es leider keine Kastanienbäume, aber auf einer Wanderung in der fränkischen Schweiz haben wir einen Baum entdeckt und ich konnte immerhin ein paar einheimsen. Gerade wenn man nur an einem Baum sammelt, sollte man aber immer darauf achten, noch genug für die Tierwelt übrig zu lassen.

Man kann damit nicht nur schöne herbstliche Deko arrangieren oder basteln. Die kleinen braunen Handschmeichler lassen sich auch wunderbar im Haushalt einsetzen, zum Beispiel als natürliches Waschmittel oder im Kosmetikbereich (dazu später mehr 😉 ).

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Hagebutten-Tee

Die Temperaturen sind gefallen und es geht in Richtung der ersten Nachtfröste. Das ist die perfekte Erntezeit für Hagebutten! Wenn sie bereits einen Nachtfrost hinter sich haben, schmecken sie süßer, ihr könnt sie aber auch genauso gut schon vorher ernten und entweder ein bisschen nachhelfen und sie über Nacht einfrieren oder ihr verarbeitet sie so. Je nachdem, was ihr daraus machen wollt (ein paar Rezepte werde ich euch hier noch vorstellen).

Roh essen geht zwar auch, schmeckt den meisten aber nicht so gut. Sie sind eher sauer. Vielleicht kennt ihr noch aus Kindertagen die Eigenschaft der Kerne als Juckpulver. Also ein bisschen aufpassen beim verarbeiten, sonst juckt´s  😉

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Kürbis-Hefekuchen

Der Sommer mag dem Herbst noch immer nicht so recht Platz machen. Den Kürbissen ist das egal, sie sind trotz der Trockenheit ganz gut gewachsen und warten darauf, uns den Herbst zu versüßen und zu verschönern. Da einem bei dreißig Grad aber nicht wirklich so nach Kürbissuppe ist, habe ich mich erstmal auf die süßen Leckereien konzentriert, die man daraus zaubern kann.

Eigentlich wollte ich ein typisch amerikanisches Pumpkin Pull Apart Bread  (zu deutsch: Kürbiszupfbrot) probieren. Dabei ist mir der Teig allerdings ein bisschen zu flüssig geraten. Daher kam leider kein klassisches Zupfbrot, aber ein sehr schmackhafter Kastenkuchen heraus, so dass ich beschlossen habe, das Rezept dennoch hier aufzunehmen.

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Lavendelöl

Der echte Lavendel (lavendula angustifolia) blüht nach richtigem Rückschnitt im Sommer jetzt im Spätsommer ein zweites Mal. In unseren Breitengraden werdet ihr ihn leider wohl nicht wild wachsend finden, aber falls ihr ein Exemplar im Garten oder Topf habt, könnt ihr die Gelegenheit nutzen, noch ein paar Blüten zu trocknen. In gut sortierten Teeläden oder in der Apotheke könnt ihr die bereits getrockneten Blüten aber natürlich auch kaufen.

Seine Wirkung als Hausmittel ist euch vielleicht bekannt: er hilft vor allem gegen Unruhezustände und Schlafstörungen.  Die Lavendelblüten enthalten bis zu drei Prozent ätherisches Öl. Auch das ätherische Öl gibt es natürlich zu kaufen. Dieses selbst zu machen wäre auch sehr aufwendig.

Nun ist es aber ja so, dass man ätherische Öle ohnehin nie pur auftragen, sondern immer verdünnen sollte, da sie in konzentrierter Form Haut und Schleimhaut reizen. Dies gilt natürlich auch für Schwangere und Stillende. Zudem sind reine ätherische Öle für Babies und Kleinkinder so gut wie immer ungeeignet, da sie zu Atemproblemen führen können.

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Kürbispasta

Der Herbst steht vor der Tür und unsere Kürbisse in den Startlöchern. Ich hatte nicht viel im Kühlschrank und habe daher für unser Mittagessen ein bisschen improvisiert. Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen und schmecken lassen, so dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten wollte.

Ihr könnt dafür eigentlich jeden essbaren Kürbis (z. B. Hokkaido, Halloween oder Butternut) verwenden. Beim Hokkaido kann man die Schale übrigens mitessen, so dass ihr euch das Schälen spart.

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Vogelbeersaft

Gerade ist die beste Erntezeit für Vogelbeeren, da sie jetzt den höchsten Vitamin-C-Gehalt haben. Der Saft ist ein bewährtes Hausmittel zur Stärkung des Immunsystems, regt die Galle an und wirkt harntreibend. Im getrockneten Zustand werden die Beeren auch als Hausmittel bei Durchfallerkrankungen eingesetzt (zweimal täglich 10 Beeren).

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Apfelmus

Apfelmus ist so eine Sache, die so einfach selbst gemacht ist und meiner Meinung nach so viel besser schmeckt und sicherlich auch gesünder ist als das gekaufte. Und ihr wisst genau, was drin ist!

Am besten eignen sich dafür naturbelassene Äpfel aus dem Garten, die jetzt gerade reif sind und ohnehin verarbeitet werden müssen. Genauso könnt ihr natürlich auch gekaufte (Bio-)Äpfel aus der Region verwenden. Insbesondere die Vitamine A,C und sowie Folsäure und Beta-Carotin machen die leckeren Früchte zu wahren Vitaminbomben, die natürlich für Schwangere, Stillende und Kleinkinder super geeignet sind. Außerdem verhelfen Äpfel und auch Apfelmus zu einer guten Verdauung.

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Spitzwegerich-Hustensaft

Wie versprochen, möchte ich euch heute eine weitere Anwendungsmöglichkeit für den Spitzwegerich vorstellen. Vielleicht habt ihr schon mal vom Spitzwegerich-Hustensaft gehört? Dieses Hausmittel kann man jetzt im Spätsommer noch schnell ansetzen und  ist damit für die erste Erkältungswelle im Herbst gut gewappnet. Der Spitzwegerich enthält Schleim- und Gerbstoffe, die antibakteriell und hustenstillend wirken und ist damit ein gutes Hausmittel bei Reizhusten.

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